Ausbildungsbörse

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Der WA (mg) berichtete am 11. November 2011

 

Schüler nutzen Angebot der ersten Ausbildungsbörse

Es war die Premiere in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums. Zum ersten Mal veranstalten die Bönener Schulen in Kooperation eine Ausbildungsbörse. Sechs Firmen aus den Industriegebiet waren vertreten, um ihr Unternehmen und ihre Ausbildungsangebote vorzustellen. Eine Fortsetzung der Veranstaltung schließen die Organisatoren nicht aus.

 

 

© Guboff

 

Bei der ersten Ausbildungsbörse in der Aula des Schulzentrums standen Firmenvertreter und Auszubildende von sechs Unternehmen den Schülern Rede und Antwort. Die Gea-Azubis erklärten etwa die Funktion eines Oszilloskops. ▪

Schüler der Pestalozzischule (Stufen neun und zehn), der Humboldt-Realschule (Stufen neun und zehn) und des Marie-Curie-Gymnasiums (Stufen neun bis zwölf) erhielten somit gestern Vormittag die Möglichkeit, Näheres über Welser Profile, Schmitz und Söhne, Kik, Gea Farm Technologies, TNT und Pharmlog zu erfahren und mit Firmen-, Personalvertretern und Auszubildenden zu sprechen.

Die Firma Gea stand zum Beispiel nicht nur mit Infobroschüren parat, sondern stellte auch ein Oszilloskop vor. Das elektronisches Messgerät sorgte vor allem bei den männlichen Besuchern für Aufsehen und Nachfragen. Die Schülerinnen interessierten sich hingegen überwiegend für den kaufmännischen Bereich. Die Firmenvertreter suchten das direkte Gespräch mit den potenziellen Azubis, fragten, ob sie das Unternehmen kennen würden oder ob sie schon Praktikumserfahrungen hätten. „Es geht ja nicht nur darum, Kontakte zu knüpfen, sondern auch darum, einen guten Eindruck für eine mögliche Bewerbung zu hinterlassen“, sagte Antonius Kleine, Studien- und Berufsorientierungsberater der Pestalozzischule.

Ähnlich sah das Jennifer Bicker: „Das ist eine gute Möglichkeit, um die Leute vorher schon einmal kennen zu lernen“, so die Ausbildungsleiterin von Kik.

Antonius Kleine hatte die Veranstaltung federführend mit seinen Amtskollegen Torben Burrichter von der Humboldt-Realschule und Gerold Wegmann vom Marie-Curie-Gymnasium initiiert. Er suchte den Kontakt zu Unternehmen – zunächst zu Welser und Gea –, „und dann haben wir uns zusammengesetzt und geschaut, was wir in dieser Hinsicht tun können“, erklärte der StuBO-Koordinator der Pestalozzischule. Er habe den Rahmen von sechs Unternehmen zunächst bewusst klein gehalten, um zu schauen, wie die Resonanz ist – sowohl von den Schülern als auch von betrieblicher Seite.

Die Vertreter der Firmen waren soweit zufrieden, erhielten zum Teil erste Bewerbungen. Kik konnte sogar noch kurzfristig einen Praktikumsplatz für die kommenden zwei Wochen vermitteln.

Geht es nach Antonius Kleine, würde er die Ausbildungsbörse in Zukunft jährlich anbieten. Ziel sei es, dass Schule und Betriebe noch enger zusammenarbeiteten. Dabei will der Hauptschullehrer zwar auch gerne andere Unternehmen mit ins Boot holen, setzt aber eine Maximalgrenze von zehn Firmen, es solle „überschaubar bleiben“.

Das nächste Projekt sei schon in Arbeit: Eine Ausbildungsbörse mit dem Schwerpunkt auf handwerklichen Berufen im kommenden Frühjahr. Antonius Kleine führt dafür bereits Gespräche mit der Wirtschaftsförderung Kreis Unna. „Was dabei heraus kommt, weiß ich allerdings noch nicht.“ 

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