Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 15:15 Uhr

Doris Cyplik ist das Lächeln im Rat vergangen. Foto: ml
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren,
ich verstehe mein Ratsmandat als Mittler zwischen Bürger und Verwaltung. Das war auch bei meiner Anfrage in der Haupt- und Finanzausschusssitzung der Anlass.
Ich habe in besagtem Ausschuss nach der Befahrbarkeit und Beschilderung der innerörtlichen Straßen Nordbögges gefragt. Anlass dazu waren Polizeikontrollen. Ein entscheidender Grund war auch der zunehmende LKW Verkehr durch unseren Ortsteil. Dies wurde im Zeitungsartikel des WA hinreichend dargestellt. Da Sie, Herr Becker, als Fachbereichsleiter an der Sitzung krankheitsbedingt nicht teilnahmen, musste ich die Antwort der Verwaltung der hiesigen Presse entnehmen. Was ich da las, hat mich sprachlos gemacht.
Zur Sache: Vor Jahren wurde die Tiggestraße aufgrund der Beschwerde eines einzelnen Anwohners gesperrt!!
Es wurden nachfolgend Hunderte von Sondergenehmigungen ausgestellt, auch über Bönens Grenzen hinweg!!
Nach Wegzug des o.a. Anliegers haben Sie, Herr Becker, mich in meiner damaligen Funktion als Ortvorsteherin angesprochen und mir gesagt, die Durchfahrt Tiggestraße wäre wieder freigegeben, lediglich das Entfernen der Verbotsschilder und der Einzug der Sondergenehmigungen ( die n i c h t zeitlich begrenzt , sondern an PKW Zulassungen gebunden waren bzw. sind) würde einige Zeit in Anspruch nehmen. Es folgten mehrmalige Nachfragen meinerseits mit gleichem Resultat. Diese Aussagen haben Sie auch gegenüber anderen Ratsmitgliedern gemacht.
Jetzt im WA zu behaupten, an der Sperrung sei nicht zu rütteln und mich hinzustellen, als hätte ich eine bestehende Sperre nicht akzeptieren wollen, ist schlichtweg falsch. Hier wird jetzt eine Diskussion in der Presse und nun schon in Leserbriefen geführt, die an meiner Person und an der Einstellung von Christdemokraten aufgehängt wird, aber durch Ihre Nachlässigkeit versäumt und schon vor Jahren hätte abschließend geklärt werden müssen.
Ich möchte klarstellen: Ich gehe, wenn immer möglich, in der Tiggestraße spazieren, und mir liegt das Wohl eines jeden Bürgers am Herzen. Eine
30 km Beschränkung wäre sicher gut, und Polizeikontrollen hätten dann einen Sinn.
Noch ein Wort an die Verwaltung und an Sie, Herr Bürgermeister, bezüglich des LKW Verkehres auf der Hammer- und Schulstraße. Wer schützt denn diese Anwohner und ihre Kinder. Auch Ihnen gehörte mein Anliegen in der Haupt-und Finanzausschusssitzung.