Glasklarer Wahlbetrug

Hannelore Kraft hat ihr Wort gebrochen: Jetzt will sie doch die rot-rot-grüne

Zusammenarbeit. Sie nennt das Minderheitsregierung, in Wahrheit ist es eine von der

Linkspartei tolerierte Regierung. Der SPD sind der parteipolitische Vorteil und ein

politisches Amt damit wichtiger als die Interessen des Landes. SPD und Grüne streben

ein verhängnisvolles Experiment in Nordrhein-Westfalen an. Rot-Grün ist auf die

Stimmen der Linken angewiesen. Damit hängt jede Personal- und Sachentscheidung von

Rot-Grün im Landtag vom Belieben der Linkspartei ab. Einer Linkspartei, der SPD und

Grüne noch vor wenigen Tagen demokratische Grundfähigkeiten abgesprochen haben.


So klangen SPD und Grüne vor der Wahl:

„Nach der Landtagswahl wird die SPD eine stabile und verlässliche Regierung

bilden. Deshalb schließen sich Spekulationen über die Tolerierung einer rot-grünen

Regierung durch die Linkspartei aus. Das wird es definitiv nicht geben.“

(Hannelore Kraft, ddp-Meldung, 01.03.2010)

„Auf Nachfrage schloss Kraft gestern eine von der Linkspartei tolerierte

Minderheitsregierung in NRW aus. ‚Es ist einfach unrealistisch, ein 18-Millionen-

Land in einer solchen Form zu regieren.‘“ (Kölnische Rundschau, 02.03.2010)

„Eine Tolerierung von Rot-Grün durch die Linkspartei wird es nicht geben.“ (Sylvia

Löhrmann, Westdeutsche Zeitung, 13.01.2010)

„Wir bekräftigen unsere Absage an [...] die Tolerierung einer Minderheitsregierung

durch die Partei DIE LINKE. Wir lassen uns nicht auf politische Abenteuer ein“

(Beschluss des Landesparteirats der Grünen vom 02.05.2010)


Zuerst galt das auch noch nach der Wahl:

„‚Eine Minderheitsregierung ist keine stabile Variante‘, sagte sie [Kraft] mehreren

Rundfunksendern.“ (Handelsblatt, 17.06.2010)

Frage BamS: „Wenn die Linkspartei sich bei der Abstimmung enthält, könnten Sie

ein Minderheitskabinett bilden...“ Kraft: „Dieses Land so auf Dauer zu regieren, ist

ausgeschlossen. Ich habe immer gesagt, dass ich dieses Land nur

verantwortungsvoll regieren werde. Ich bin für Harakiri nicht zu haben, dafür liegt

mir dieses Land auch zu sehr am Herzen.“ (Bild am Sonntag, 23.05.2010)


Und dann der Wahlbetrug:

17. Juni: SPD und Grüne streben Minderheitsregierung von Gnaden der Linken an

Ausgerechnet am 17. Juni, dem Jahrestag des Volksaufstands in der DDR, begeht

Hannelore Kraft einen Verrat an den Idealen der Sozialdemokratie. Hannelore Kraft hat

die ausgestreckte Hand der demokratischen Parteien ausgeschlagen, um der

Linkspartei nachzulaufen. Damit macht die SPD sich zum Bittsteller einer

verfassungsfeindlichen Partei.


Das Wahlergebnis ruft angesichts der schwierigen Lage des Landes nach einer stabilen

Regierung und damit nach einer Großen Koalition. Die CDU wollte und will ihrer

Verantwortung für Nordrhein-Westfalen gerecht werden. Das werden wir auch in unserer

neuen Rolle im Parlament deutlich machen!

www.cdu-nrw.de

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