Verschönerungsaktion der Hellwegschule

altDie WR (Katja Reich) berichtete am 27. Mai 2010

Sauwetter war kein Hindernis

Die Außenanlage der Hellwegschule ist am Mittwoch an zahlreichen Ecken verschönert worden. Eltern, Schüler und andere Helfer arbeiteten ab 12 Uhr und ließen sich auch vom Regen am Nachmittag nicht aufhalten.

Auf dem Spielplatz vor der Schule sprießen jetzt zahlreiche Pilze aus Holz. Vier Eltern und eine Lehrerin haben sie mit der Motorsäge geschaffen. Den Umgang mit dem Gerät hat ihnen Heiner Kroes beigebracht. „Sie haben genug Talent”, sagte er augenzwinkernd, „und sie haben professionelle Schutzkleidung bekommen.” Kroes schnitzt seit sieben Jahren mit der Motorsäge, am liebsten Waldmotive. Für die Hellwegschule schuf er eine Eule, die auf einem Baumstamm sitzt.

Auch für die Gestaltung der Unterführung zum Sportplatz hat Schulleiterin Ingeborg Schwiebert Kontakt mit jemandem aus der Kunstszene aufgenommen: Dorothee Weber, Bildhauerin aus Werl, hatte die Federführung beim Anbringen eines Mosaiks inne. „Es ist ein Sonnenmotiv”, sagte eine Mutter, „das passt nur nicht zum heutigen Regen.” Das Mosaik ergänzt das ihm gegenüberliegende, das im Vorjahr entstanden war.

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Letzte Säuberungsarbeiten - dann ist der Laufsteg für die Schüler frei. (Foto: Dietmar Wäsche)

Auch auf dem Schulhof hinter dem Gebäude passierte am Mittwoch viel. Unter der Leitung von Markus Brand, Ideenwerkstatt Lebentraum, entstanden aus zahlreichen Brettern eine hölzerne Kletterrampe und Sitzbänke. Die Schüler wiederum malten die Seitenwände der Beete bunt an und streuten neuen Sand und Holz-Hackschnitzel auf den Erdboden. „Es sind etwa 50 Eltern gekommen, um zu helfen, und mindestens so viele Kinder”, schätzte Schulleiterin Ingeborg Schwiebert. „Besonders toll finde ich, dass Roland Melbert und sein Team vom Bauhof mitgeholfen haben.”

Die Ideen zur Verschönerung der Anlagen stammen von Schwiebert. „Es ist ein alter Traum von mir, Spielplätze naturnah zu gestalten”, sagt sie. Daher war sie auch bereits 2008 an die Bielefelder „Ideenwerkstatt Lebenstraum” herangetreten, und gemeinsam mit 150 Eltern waren Teile des Schulhofs gestaltet worden. Das Geld wurde, wie auch bei der Aktion vom Mittwoch, aus dem Fundus des Fördervereins genommen.

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